Übung 3

Juli 11, 2007

Die dritte Übung dieses Semesters bestand darin in einer frei Wählbaren
gemeinde in Rheinland- Pfalz die Bodenrichtwerte (Bodenpreise die in der
Vergangenheit bezahlt wurden) auszuwerten und leicht „verdaubar“. Was
liegt da näher als sie graphisch darzustellen. Auf der Site
http://geodaten.service24.rlp.de/boris/ kann man die Bodenrichtwerte für
RLP flächendeckend abrufen.

Wir habe uns für die Stadt Simmern im Hunsrück entschieden.

Hier zur Übersicht wo das überhaupt sein soll.

ubersicht.jpg
<http://stadtlandmensch.files.wordpress.com/2007/07/ubersicht.jpg>

Nun haben wir die Werte in Google Maps übertragen, wo man mit der
funktion „Polygon hinzufügen“ die einzelnen Bodenpreisgebiete ziemlich
gut eintragen kann. Man kann den Polygonen dann auch noch schöne Farben
zuweisen und deren Höhe bestimmen.

Vorher:

screenshot-simmern02.jpg
<http://stadtlandmensch.files.wordpress.com/2007/07/screenshot-simmern02.jpg>

Nacher:

screenshot-simmern01.jpg
<http://stadtlandmensch.files.wordpress.com/2007/07/screenshot-simmern01.jpg>

Die Bodenpreise schwanken von den Stadtrandlagen zum Zentrum hin
erheblich. Das wollten wir dann genauer wissen und haben die ganze Sache
noch statistisch ausgewertet.

In Spalte A befinden sich alle Werte die es in Simmern an Bodenpreisen
gibt. Spalte B Zeigt die Verteilung wie oft welcher Wert vorkommt und
Spalte C zeigt Spalte B in vereinfachter Schreibweise. Spalte E ist die
eigentliche Auswertung.

Die Lageparameter Modus zeigt welche Werte am häufigsten vorkommen.

Der Lageparameter Merian zeigt so etwas ähnliches wie einen bereinigten
den Durchschnittswert. Nur dass er weniger empfindlich auf ausreisser
reagiert als der Mittelwert.

Der Streuungsparameter Spannweitezeigt in welchem Bereich sich alle Werte
befinden.

statistik.jpg
<http://stadtlandmensch.files.wordpress.com/2007/07/statistik.jpg>

Man kann sagen in Simmern im Hunsrück kann wohl für Jedermann ein
passendes Stück Land gefunden werden, denn die Bodenpreise haben eine
Grosse Spannweit. An eher unatraktiven Lagen, die entfernt vom Zentrum
liegen sind die Preise niedrig. Im Zentrum selbst sehr teuer. Dies liegt
wohl daran dass die Zentrumslage für Wohnzwecke sehr repräsentativ und
äusserte praktisch ist und für Firmen, die etwas auf sich halten, zum
guten Ton gehört und auch den funktionalen Aspekt der Konzentration des
Dienstleistungssektors im den Stadtmitten (kurze Weg zwischen den
einzelnen Dienstleistern) befriedigen soll. Dadurch ziehen Die
Innenstädte Kapital an, und da Angebot und Nachfrage den Preis
bestimmen und in Innenstädten sowieso nicht so viel Platz ist, liegt der
Bodenrichtwert im Stadtzentrum um gut das zwanzigfache höher als in der
günstigsten Randlage.

Eine Antwort zu “Übung 3”

  1. zetto sagte

    kann ich bitte noch euer kmz file zugeschickt bekommen??

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